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11 Fragen und Antworten zum Coronavirus

11 Fragen und Antworten zum Coronavirus

Das Coronavirus hat die Medienwelt fest im Griff und sorgt bei vielen für Angstzustände. Aber sind diese Ängste berechtigt? Kreuzfahrtberater.de klärt auf:

 

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1. Was ist das Coronavirus? 

Die umgangssprachlich als Coronavirus bezeichnete Krankheit COVID-19 wird durch das Virus SARS-CoV-2 ausgelöst, welches erstmals im Dezember 2019 in der chinesischen Region Wuhan auftrat und bis dahin unbekannt war. Der Name stammt von der Virusfamilie der Coronaviridae, welche zuvor bereits bekannt war und zu der auch das “Coronavirus” gehört.

 

2. Welche Symptome verursacht das Coronavirus?

COVID-19 ist eine Lungenkrankheit. Typische Symptome ähneln daher der einer Grippe oder Erkältung: Es können Halsschmerzen, Husten, Fieber, Atemnot oder Schnupfen auftreten. 

 

3. Wie lang ist die Inkubationszeit des Coronavirus?

Zwischen Übertragung des Erregers und Ausbrechen der Krankheit können bis zu 14 Tage liegen, d.h. Personen, die noch keine Symptome zeigen, können die Viren bereits in sich tragen und an andere übertragen. Daher ist es umso wichtiger, dass jeder einzelne sich an die Empfehlungen zum Verhindern von weiteren Ansteckungen hält. Sie finden diese unter Punkt 6.

 

4. Wie viele Fälle von Erkrankungen gab es bisher?

Auf der Website des CSSE (Center for Systems Science and Engineering) der John-Hopkins-Universität finden Sie eine Übersicht der bisherigen Fälle und deren Verläufe. Unter "Total recovered" finden Sie auch die Zahl der Menschen, die vom Virus geheilt werden konnten.

Zur Website des CSSE

 

5. Wie gefährlich ist das Coronavirus?

Obwohl die täglichen Nachrichten erschreckend klingen, ist das Risiko einer Erkrankung gering. Die bisherigen Todesfälle gehörten zu sogenannten Risikogruppen, d.h. Menschen, die ein geschwächtes Immunsystem haben. Dazu gehören ältere Personen oder solche mit Vorerkrankungen. Obwohl die Zahlen hoch klingen, darf nicht vergessen werden, dass das Coronavirus weit weniger Menschen infiziert als z.B. jedes Jahr die Grippe. In Deutschland gibt es beispielsweise bisher etwa 170.000 Coronavirus-Fälle - an der Grippe erkranken jedes Jahr dagegen schätzungsweise bis zu 14 Millionen Menschen.

 

6. Was kann ich tun, um mich selbst vor einer Ansteckung zu schützen?

Das Coronavirus überträgt sich durch die sogenannte Tröpfcheninfektion, d.h. durch Speicheltröpfchen, die beim Niesen oder Husten an die Luft gelangen und von anderen Menschen anschließend eingeatmet werden. Die wichtigste Maßnahme dagegen ist das regelmäßige und gründliche Händewaschen mit Wasser und Seife - waschen Sie Ihre Hände auch zwischen den Fingern für mindestens 20 bis 30 Sekunden. Auch sollten Sie sich mit den Händen nicht unbedingt ins Gesicht oder an die Schleimhäute von Mund, Augen und Nase fassen. Vermeiden Sie außerdem das Händeschütteln, Umarmungen o.ä. und halten Sie Abstand zu anderen Personen. Eine Maske - auch eine sogenannte Behelfsmaske aus Baumwolle - kann helfen, die Verbreitung von Tröpfchen beim Husten oder Niesen einzudämmen und ist daher ebenfalls eine sinnvolle Maßnahme, um andere Personen vor Ansteckungen zu schützen. Zeigt jemand Krankheitssymptome, ist ein Abstand von zwei Metern mehr als ausreichend.

 

7. Wie reagiere ich richtig, wenn ich diese Symptome bei mir feststelle?

Sollten Sie die Symptome bei sich feststellen, fahren Sie nicht gleich zum Arzt. Um weitere Ansteckungen im Wartezimmer zu vermeiden, sollten Sie zunächst Ihren Hausarzt anrufen, um Ihn über Ihre Symptome zu informieren. Unter der Nummer 116 117 erreichen Sie außerdem den ärztlichen Bereitschaftsdienst, der Ihnen rund um die Uhr Auskunft erteilen kann. Ihr Arzt oder der Bereitschaftsdienst wird Ihnen dann sagen, wie Sie weiter vorgehen müssen und ob es sich möglicherweise doch nur um eine simple Erkältung handelt.

Müssen Sie in der Öffentlichkeit Husten oder Niesen, nutzen Sie ein Einmaltaschentuch, welches Sie anschließend entsorgen, oder husten/niesen Sie in Ihre Armbeuge, um andere Menschen nicht anzustecken.

 

8. Was muss ich tun, wenn ich Kontakt zu jemandem hatte, bei dem das Coronavirus festgestellt wurde?

Sollte sich herausstellen, dass Sie Kontakt zu einer Person hatten, bei der das Virus nachgewiesen wurde, wenden Sie sich telefonisch an Ihr zuständiges Gesundheitsamt. Das Robert-Koch-Institut stellt hierzu eine Datenbank bereit, in der Sie Ihr zuständiges Gesundheitsamt ermitteln können. Am Telefon wird man Sie über das weitere Vorgehen informieren.

 

9. Muss ich Lebensmittel einlagern und Vorräte anlegen?

Nein. Die Lebensmittel, die Sie ohnehin im Haus haben, reichen völlig aus und es sind keinerlei Engpässe zu befürchten. Nicht einmal in China, dem Ursprungsland des Coronavirus, gibt es irgendeine Form der Lebensmittelknappheit. Die aktuellen “Hamsterkäufe” schaffen dagegen eher ein zusätzliches Problem: Wer im Supermarkt vor leeren Regalen steht, neigt auch selbst eher dazu, sich unnötige Vorräte anzulegen. Folgen alle anderen diesem Herdentrieb ebenfalls, könnten tatsächlich Engpässe entstehen, die das Virus alleine nie ausgelöst hätte. Selbst von so einer Situation ist Deutschland aktuell aber noch weit entfernt.

 

10. Wie werde ich versorgt, wenn ich in Quarantäne muss?

Selbst für den Fall, dass Ihnen häusliche Quarantäne verordnet wird, müssen Sie keine Vorräte selbst anlegen. Nachbarn und Freunde können dann für Sie einkaufen und Ihnen die Einkäufe vor die Tür stellen. Dadurch muss niemand befürchten, angesteckt zu werden.

 

11. Benötige ich Desinfektionsmittel, Handschuhe oder Atemschutzmasken?

Nein. Um sich vor einer Ansteckung zu schützen, reicht gründliches und regelmäßiges Händewaschen mit Wasser und Seife vollkommen aus. Wenn Sie unnötig Masken und Desinfektionsmittel kaufen, gefährden Sie stattdessen andere Menschen: Diese Dinge werden beispielsweise in Arztpraxen, im Krankenhaus oder in Apotheken dringend benötigt, um die Menschen zu schützen, die tatsächlich in Kontakt mit erkrankten Menschen kommen, also Ärzte und Krankenpfleger. Lediglich wenn Sie chronisch herz- oder lungenerkrankt sind oder eine Immunschwäche haben, machen Maßnahmen wie eine Schutzmaske Sinn. Auch, wenn Sie selbst erkrankt sind, schützt eine Schutzmaske andere vor Ansteckung - dies gilt aber nicht nur beim Coronavirus, sondern auch z.B. bei Erkältung. Zudem benötigen Sie selbst dann keine medizinischen Schutzmasken. Auch eine selbstgenähte Maske aus Stoff hilft bereits.

 

Die Situation ist also weit weniger bedrohlich, als es auf den ersten Blick scheint. Weder Hamsterkäufe noch übertriebene Vorsichtsmaßnahmen sind notwendig.

Übrigens: Ein gesundes Immunsystem durch eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung schützt den Körper vor möglichen Erkrankungen.

 

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