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Holland America Line: Grand World Voyage auf der Amsterdam

Holland America Line: Grand World Voyage auf der Amsterdam

Vergessen Sie alles, was Sie über die Kreuzfahrt wussten, beginnen Sie bei Null. Die Weltreise Kreuzfahrt, Grand World Voyage, auf der Amsterdam von Holland America Line, ist keine Kreuzfahrt – es ist das Erleben der Welt auf die angenehmste Art und Weise. Auf einer Weltreise lernt man den Unterschied zwischen Urlaub und Reisen kennen.

 

Das Schiff und die Reederei

Holland America Line hat eine Flotte mit sowohl größeren, als auch kleineren Schiffen. Innovation wird, wie bei allen Reedereien, großgeschrieben, jedoch stehen bei Holland America Line der exzellente Service, höchste kulinarische Ansprüche und das authentische Erleben der Zielgebiete im Zentrum.

Gebaut im Jahr 2000 in der Fincantieri Werft, ist die Amsterdam eines der kleineren und älteren Schiffe der Flotte. Allerdings hat das Schiff etwas an sich, das bei vielen Gästen im Vordergrund steht: Persönlichkeit.

MS Amsterdam Außenansicht auf dem Meer in der Südsee

MS Amsterdam in Nuku Hiva in der Südsee

Auf einer Weltreise ist der Altersdurchschnitt höher als auf einer 7-tägigen Mittelmeer- oder Karibik-Kreuzfahrt auf belebteren Schiffen. Die Gäste sind erfahrener, kennen schon die meisten Destinationen, aber das ist es, was diese Reise auf der Amsterdam ausmacht: Ein kleineres, elegantes Schiff mit einer Länge von 238 Metern und einer Anzahl von maximal 1.400 Passagieren und 600 Crewmitgliedern. Dies ermöglicht es, Zielgebiete zu besuchen, die von vielen Reedereien aufgrund ihrer Schiffsgrößen seltener angefahren werden.

Man lernt viele Gäste kennen, trifft sie auf dem Schiff oder in den Häfen wieder und tritt in Kontakt. Die Crew kennt neben dem Namen des Gastes auch seine Persönlichkeit und Wünsche, und ist aufrichtig bemüht, seine Zeit an Bord so angenehm wie möglich zu gestalten. Denn darin liegt der Unterschied.

Die Bordsprache ist Englisch, allerdings garantiert Holland America Line auf einer Weltreise mindestens einen deutschsprachigen Ansprechpartner an Bord. Die Philosophie der Reederei ist es, die Anforderungen seiner Kunden zu übertreffen und durch einen exzellenten Service „Once-in-a-Lifetime-Experiences“ zu schaffen – besondere Erfahrungen, die man vielleicht nur einmal im Leben sammelt.

 

Einzigartige Destinationen

JANUAR. Die Weltreise startete am 04. Januar 2018 ab Fort Lauderdale und führte uns zunächst über die Karibik durch den Panama-Kanal. Nachdem wir Mitte Januar das erste Mal den Äquator überquert hatten, sahen wir acht Seetage später im Pazifischen Ozean das erste Mal Land: Nuku Hiva. „Atemberaubend“ ist nicht das richtige Wort, um die Südsee zu beschreiben, denn all unsere Erwartungen wurden übertroffen.

Einige Seemeilen weiter erreichten wir Papeete. Hier auf Tahiti konnten wir dank der langen Liegezeit über Nacht ohne Zeitdruck jede Minute genießen, natürlich auch mit einem Ausflug. Nur wenige Meter neben dem Schiff lag ein Katamaran, der uns zwei Stunden lang die Küste entlangfuhr, dem Sonnenuntergang entgegen. Entspannende Musik wurde gespielt, die einheimische Crew servierte Mango, Maracuja, Melone, Ananas und Bananenchips. Nebenbei, und nicht unwichtig, kalte Getränke und einen Cocktail zur Erfrischung. Mit Haien schwimmen auf Rarotonga und eine Inselrundfahrt auf Bora Bora waren nur zwei von vielen unbeschreiblichen Erlebnissen in der Südsee.

Blick aufs Meer während einer Katamaran Fahrt bei Sonnenuntergang auf Tahiti

Mädchen im klaren Wasser am Strand auf Bora Bora

 

 

 

 

 

 

 Links: Katamaran-Fahrt auf Tahiti, Rechts: Bora Bora

FEBRUAR. Rund um Neuseeland und Tasmanien ist die See um einiges rauer. Dafür entschädigt die Fahrt durch die neuseeländischen Fjorde und die Aussicht der bergigen Landschaft, in der „Herr der Ringe“ spielte. Nach Auckland, Tauranga und Napier ging die Reise weiter nach Australien.

Das Einlaufen in Sydney unter der Sydney Harbour Bridge hindurch ist unbeschreiblich und ich konnte es kaum erwarten, zwei Tage in dieser Stadt zu verbringen. Hier ist ein Besuch der Sydney Opera natürlich unumgänglich und die Premiere der Oper „Carmen“ wird mir in ewiger Erinnerung bleiben. Nach einer Übernachtung im Hafen hatten wir die Chance, die Innenstadt kennenzulernen, die zum Shopping prädestiniert ist. Charakteristisch für Sydney ist vor allem die Vielzahl an Nationalitäten, die hier zusammenkommen. Anschließend verbrachten wir die letzten Stunden mit einem Getränk in Darling Harbour bevor wir uns auf den Rückweg zum Schiff begaben. Auch wenn wir in zwei Tagen die Möglichkeit hatten, viel zu sehen, stehen noch unzählige Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten auf der Liste für den nächsten Besuch in Sydney.

Mädchen vor der Sydney Harbour Bridge

 Sydney Harbour Bridge

 

Mehr als nur ein klassisches Landausflugsprogramm

Holland America Line bietet auch hier im Rahmen des eigenen Landausflugsprogrammes, EXC Tours, eine Vielzahl an Angeboten. Das Besondere an Bord ist, dass immer ein Ansprechpartner, ein EXC Guide, anwesend ist, der zusätzlich zu seinem Landausflugs-Team Vorträge über die Besonderheiten der anstehenden Häfen hält. An Landtagen steht der EXC Guide am Pier für letzte Fragen zur Verfügung. Darüber hinaus lädt die Reederei regelmäßig Gastlektoren ein, die die Gäste ausführlich über Phänomene wie Nordlichter, ggf. Sonnenfinsternissen, Nautik oder andere passende Themen unterrichten. Mein persönliches Highlight: Die „Holland America Wine & Food Tours“. Nicht nur an Bord, sondern auch an Land wird man von persönlichen Ansprechpartnern sowie lokalen Experten auf Weinverkostungen in Australien oder ins tiefste Hong Kong begleitet, die die besten Orte für chinesisches Streetfood präsentieren.

 

Kulinarische Erlebnisse

Um auch an Bord dafür zu sorgen, dass die kulinarischen Erwartungen der Gäste immer wieder übertroffen werden, hat die Reederei den Culinary Council einberufen, einen Kreis von Sterneköchen, die innovative Gerichte und Konzepte auf höchstem Niveau entwickeln. So findet beispielsweise im Steakhouse Pinnacle Grill regelmäßig das Event Sel de Mer vom Sternekoch Rudi Sodamin statt, bei welchem außergewöhnliche Fisch- und Meeresfrucht-Gerichte serviert werden.

Nicht nur in diesem Rahmen hebt sich Holland America Line auf seinen Grand Voyages, wie der Grand Asia (Große Asienreise) oder Grand World Voyage (Große Weltreise), von anderen Reedereien ab. Der Executive Chef Petr aus Österreich legte viel Wert darauf, die Gerichte so authentisch wie möglich zu präsentieren – ob im italienischen Restaurant Canaletto, im Main Dining Room, und auch beim Buffet im Lido Restaurant. Meine persönliche Schwachstelle ist das Filet Mignon und die Cheesecakes im Spezialitätenrestaurant, dem Pinnacle Grill. Tagsüber kann man im Poolbereich bei entspannter Atmosphäre Burger, Hot Dogs und Nachos im Burger Grill Dive In zubereiten lassen. Nebenbei bietet das Fitness Center eine Vielzahl an Geräten und Kursen an, wobei auch ein persönlicher Trainer zur Verfügung steht. Das Fitness Center war in den ersten Tagen der Reise noch gut besucht. Nach einigen Wochen traf man hier hauptsächlich die hochmotivierten Leistungssportler an, oder die, die das schlechte Gewissen aufgrund des vielen Essens doch nicht ganz verloren haben. Die Mehrheit hat sich dann doch entgegen aller Erwartungen für die Entspannung im Greenhouse Spa & Salon und die Sauna entschieden.

 

Die Welt in Ihrer Vielfalt & mit vielen Gegensätzen kennenlernen

Ende Februar erreichten wir mein persönliches Traumziel: Bali. Glücklicherweise verbrachten wir auch hier eine Nacht und mieteten uns abseits der anderen Gäste spontan eine Villa am anderen Ende der Insel. Noch immer rieche ich den Duft der Lobby, in der wir mit einem eiskalten Tee begrüßt wurden. Ein Abendessen und frische Cocktails serviert in einer Ananas machten den Abend beim wunderschönen Sonnenuntergang perfekt. Noch heute träume ich vom Schwimmen im Infinity Pool bei Mondschein. Nachdem wir am nächsten Tag einen indonesischen Tempel besuchten, ging die Reise weiter Richtung Südostasien, zu den Philippinen.

MÄRZ. Die Hauptstadt Manila war sehr belebt, wie man bereits vom Schiff aus erkennen konnte. Aus diesem Grund entschieden wir uns dafür, erst im nächsten Hafen, Puerto Princesa, mehr über Kultur und Menschen kennenzulernen. Die Philippinen bestehen aus etwa 7600 Inseln, von denen 880 bewohnt sind. Die Kultur ist aufgrund der Entdeckung der Inselgruppe sehr von spanischen Einflüssen geprägt. Auf unserer Stadterkundung machten wir unzählige neue Erfahrungen: Die Fahrt im Tuk Tuk, einer Motorradrikscha, bei der das Adrenalin rasant in die Höhe stieg, der Besuch eines Spas und ein Mittagessen im Kalui im Stadtteil Palawan – einem Restaurant, welches unter Einheimischen sehr beliebt ist. Die philippinische Küche bietet sehr viele Fisch- und Meeresfrucht Gerichte. Nicht nur das Essen, sondern auch der Transport und alle anderen Einkaufsmöglichkeiten, sind hier sehr günstig, weshalb mich der Tag in Puerto Princesa umgerechnet nur 15 Euro gekostet hat.

Traditionelle Speisen im Restaurant in Puerto Princesa

Restaurant Kalui in Palawan, Puerto Princesa

 

Nach unserer Ankunft im Kai Tak Terminal in Hong Kong nahmen wir uns ein Taxi, mit dem wir ca. 15 Minuten zum Zentrum brauchten. Ursprünglich wollten wir die große Tian Tan Buddah Statue auf Lantau Island besuchen. Aufgrund dessen, dass der Ausflug etwas zeitintensiver war, entschieden wir uns für eine klassische Big Bus Stadtrundfahrt, um eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Wir fuhren zunächst mit einem Watertaxi durch den Victoria Harbour und gelangten vor der beeindruckenden Skyline von Hong Kong Island zum Startpunkt der Stadtrundfahrt. Eines der Highlights war der Golden Bauhinia Square. Hier befindet sich Hong Kong‘s Wahrzeichen, die sechs Meter hohe goldene Skulptur der ewigblühenden Orchidee, dem Symbol der chinesischen Wiedervereinigung. Am Nachmittag entschieden wir uns dazu, uns etwas vom Massentourismus absetzen und lernten das Stadtleben kennen. Im Stadtteil Mongkok der Halbinsel Kowloon kosteten wir authentisches chinesisches Essen. Wir durchquerten gut besuchte Seitenstraßen, umgeben von bunten Girlanden. Unüberschaubar waren die Lebensmittelgeschäfte und Schaufenster voll von winkenden Katzen, Bubble Tea und kitschigen Törtchen in Panda-Form. Dank einer Übernachtung im Hafen hatten wir auch die Möglichkeit, das Nachtleben auszukosten und besuchten die ein oder andere Bar im Stadtviertel So Ho.

Golden Bauhinia Square in Hongkong

Golden Bauhinia Square in Hongkong

 

Nachdem wir die chinesische Großstadt Hong Kong hinter uns ließen, ging es über Vietnam nach Singapur. Da die Reederei in fast jedem Hafen ein Shuttle zur Verfügung stellt, konnten wir auch hier innerhalb von 15 Minuten das Zentrum erreichen. Singapur in wenigen Worten: Modern, innovativ, imposant und sehr sauber. Der futuristische Merilion Park und die Gardens by the Bay sind die größten Wahrzeichen dieser Metropole. Auch wenn wir hier noch tagelang hätten bleiben können, war es möglich innerhalb einer kurzen Zeit viel von der Stadt kennenzulernen. Die berühmte Merilion Statue – eine 37 Meter hohe, wasserspeiende Statue mit Löwenkopf und Meerjungfrauenkörper – befindet sich an der Mündung des Singapore Rivers. In unmittelbarer Nähe erhebt sich eine weitere Sehenswürdigkeit, das Marina Bay Sands: ein Luxushotel aus drei Säulen, auf denen ein Surfbrett zu liegen scheint. Tatsächlich befindet sich auf dem Dach jedoch eine riesige Plattform mit Bar, einer Lounge, einem Infinity Pool und einer atemberaubenden Aussicht. Am Fuße des Gebäudes und im umliegenden Merilion Park finden regelmäßig Veranstaltungen statt, wie das berühmte und imposante Feuerwerk zum Jahreswechsel. Einer der beeindruckendsten, von Menschenhand geschaffenen Sehenswürdigkeiten, sind für mich die Gardens by the Bay. Das auf künstlich aufgeschüttetem Land errichtete Gelände bietet riesige Grünflächen und verschiedene Attraktionen wie die sogenannten Supertrees – pflanzenbewachsene Stahlgerüste mit einer Höhe von bis zu 50 Metern, die durch Photovoltaikanlagen eine große Energiequelle der Stadt ausmachen.

Marina Bay Sandy in Singapur

Marina Bay Sands in Singapur

 

Man lernt auf so einer Reise natürlich nicht nur die schönen Seiten der Welt kennen. Voller Vorfreude fieberte ich Colombo in Sri Lanka entgegen, wo ich das erste Mal in meinem Leben einen Elefanten sehen sollte. Aufgrund der hohen Kriminalität waren überall in der Stadt unzählige bewaffnete Soldaten positioniert, doch was mich am meisten schockte war der Elefant in einem Wasserbett bei strahlender Sonne und in Ketten. Sicher gibt es auch hier viele wunderschöne Orte, dennoch bin ich auch dankbar für die negativen Erfahrungen – denn Schattenseiten gibt es überall auf der Welt, auch wenn man sie nicht sieht. Und die Weltreise öffnete mir hierfür die Augen.

 

Natur, Kultur und Tierwelt

Auf den Seychellen lernte ich hingegen die Schönheit der Natur kennen. Victoria, die Hauptstadt der Seychellen, auf der Insel Mahé, liegt im indischen Ozean. Hier buchten wir einen Landausflug zu einer Plantage in den botanischen Gärten im Landesinneren und ich probierte süße Früchte, von denen ich zuvor noch nie gehört hatte – mit etwas Mut natürlich. Nachdem wir das klare, warme Wasser genossen, brachte uns ein Katamaran wieder zum Schiffsanleger.

Auch wenn es einen nicht geringen finanziellen Aufwand mit sich bringt, möchte ich betonen, dass man auf solch einer Reise Destinationen kennenlernt, die man vielleicht nur einmal in seinem Leben bereist. Aus diesem Grund möchte ich jedem naheliegen so viele Landgänge wie möglich zu unternehmen, denn gerade auf Ausflügen von Holland America hat man dank der Guides und Transportmöglichkeiten eine größere Sicherheit, als wenn man etwas auf eigene Faust zu plant – und natürlich die Garantie pünktlich am Schiff zu sein, denn auch wenn mal etwas dazwischenkommt, legt das Schiff nicht ohne einen ab.

APRIL. Von allen afrikanischen Häfen – Maputo (Mosambik), Walfischbai (Namibia), Angola (Luanda), Banjul (Gambia) und Dakar (Senegal) – war Kapstadt für mich die ereignisreichste Destination, denn ganze drei Tage lagen wir hier an.

Südafrika Safari mit Antilopen

Südafrika Safari mit Antilopen

 

Da die Weltreise natürlich ein besonderes Ereignis für die Reederei ist, wurde nicht nur der Sternekoch Rudi Sodamin persönlich eingeflogen, sondern auch Orlando Ashford, der CEO von Holland America Line, der beim afrikanischen Springbok Festival den südafrikanischen Menschenrechtler Desmond Tutu für sein Lebenswerk ehrte. Auch wenn dieses Ereignis nur schwer zu übertreffen ist, haben wir in Kapstadt vor der Kulisse des Tafelbergs die Reise ins Landesinnere auf uns genommen um auf einer Safari Löwen, Nashörner, Zebras und Elefanten in freier Wildbahn zu erleben.

Praia auf den Kapverdischen Inseln, war unser letzter Stopp vor der Atlantiküberquerung. Von hier aus ging es in großen Schritten Richtung Karibik. Nachdem wir in den nächsten fünf Tagen auf See noch einmal Zeit hatten, die letzten vier Monate Revue passieren zu lassen, stießen wir mit einem Piña Colada in der Barrachina Bar auf Puerto Rico, in der der Piña Colada erfunden wurde, auf diese unvergessliche Reise an.

 

Fazit

Nach 34.061 Seemeilen, und um unzählige Erfahrungen reicher, erreichten wir am 28. April, nach 114 Tagen, wieder Fort Lauderdale und haben somit einmal die Welt umsegelt. Ich denke, ich spreche für alle Gäste, wenn ich sage, dass diese Reise eine große Bereicherung war und man so etwas mit keinen materiellen Dingen der Welt ersetzen kann. Und wie für viele Mitreisende wurde die Amsterdam mein „Home away from Home“, mein Zuhause auf See.

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