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So schützen Sie sich auf Kreuzfahrt vor Krankheiten

So schützen Sie sich auf Kreuzfahrt vor Krankheiten

Die Vorteile einer Kreuzfahrt liegen auf der Hand: Das Hotelzimmer ist immer dabei, das lästige Ein- und Auspacken des Reisegepäcks entfällt und die Reisezeit vergeht dank zahlreicher Gastronomie- und Entertainment-Angebote wie im Flug. Zugleich leben aber auch viele Menschen auf engem Raum zusammen, was unweigerlich ein gewisses Risiko birgt: Viren und Krankheiten haben leichtes Spiel und können sich rasend schnell ausbreiten. Kreuzfahrtberater.de zeigt Ihnen, wie sie sich auf einem Kreuzfahrtschiff vor dem Anstecken mit einer Krankheit schützen und was Sie tun können, damit der Traumurlaub auch ein solcher bleibt.

5 Tipps, um sich auf Kreuzfahrt vor Krankheiten zu schützen

5 Tipps von kreuzfahrtberater.de

 

Schiffe werden vor jeder Reise gereinigt und überprüft

Die Reedereien treffen zahlreiche Maßnahmen, um das Ausbrechen einer Krankheit an Bord zu verhindern oder einzudämmen. “Bevor ein Schiff in See sticht, wird es genauestens überprüft und gereinigt, damit es virenfrei ist. Damit das auch so bleibt, müssen Sie bei den meisten Reedereien vor Urlaubsantritt schriftlich bestätigen, dass Sie gesund sind”, klärt Kreuzfahrtexperte Andy Schreiter auf.

 

Bei Unwohlsein: Besser nicht an Bord gehen

Fühlen Sie sich schon vor Antritt Ihrer Reise unwohl, sollten Sie in Betracht ziehen, diese gar nicht erst anzutreten. Ziehen Sie unbedingt Ihren Arzt zu Rate. Entsprechende Versicherungen schützen davor, auf den Reisekosten sitzen zu bleiben, falls Sie Ihre Kreuzfahrt aufgrund von Krankheit nicht antreten können.

 

Diese Regeln helfen Ihnen an Bord, um gesund zu bleiben:

Hände regelmäßig waschen


Oberste Priorität hat das Händewaschen, vor allem nach dem Toilettengang, vor dem Essen und auch vor dem Rauchen. Keime sind vor allem an den Orten zuhause, die von vielen Menschen berührt werden, also an Türgriffen, Handläufen, der Reling und Aufzugsknöpfen. Hier herrscht erhöhte Ansteckgefahr. Denken Sie aber daran, dass Sie beim Benutzen von Treppen nicht auf den Halt der Handläufe verzichten sollten – bei unerwarteten Bewegungen des Schiffes kann Sie dies sonst aus dem Gleichgewicht bringen. Im schlimmsten Fall brauchen Sie den Schiffsarzt dann nicht wegen einer Infektion, sondern einer Prellung.

 

Nicht vergessen: Hände nach dem Landgang desinfizieren


Bevor Sie das Schiff nach einem Landgang wieder betreten, sollten Sie Ihre Hände desinfizieren. „Nutzen Sie auf jeden Fall die Desinfektionsmittel, die an der Gangway zur Verfügung gestellt werden”, rät Kreuzfahrtexperte Steven Jagalla. Das helfe dabei, dass Viren und Bakterien nicht an Bord gelangen. „Die Handdesinfektionsautomaten tun nicht weh”, betont Jagalla.

 

Wachsam sein


Beobachten Sie einen Passagier, der Krankheitssymptome wie z.B. Erbrechen zeigt, sollten Sie vorsichtshalber der Crew Bescheid geben. Denken Sie neben Ihrer eigenen Gesundheit auch an das Wohlbefinden Ihrer Mitmenschen.

 

Keimfrei im Buffet-Restaurant


Achten Sie beim Nachschlag im Buffet-Restaurant darauf, einen neuen Teller zu nehmen. Um weniger Abwasch zu verursachen, nutzen einige Passagiere gerne den gleichen Teller, doch auf diese Weise können  Bakterien und Viren leicht über das Nachfüllbesteck in die Speisen gelangen. Auch für Getränke sollten Sie jedes Mal ein neues Glas verwenden, da Bakterien auch bei Berührung des Zapfhahns mit dem bereits verwendeten Glas schnell übertragen werden können. Der Umweltgedanke ist zwar lobenswert, doch Gesundheit geht an dieser Stelle  vor.

Greifen Sie außerdem keinesfalls mit bloßen Händen in das Buffet – zum Auffüllen liegt Besteck bereit. Schauen Sie beim Essen noch einmal genau hin: Ist eine Kelle evtl. zu tief ins Essen gerutscht? In so einem Fall könnten Keime vom Griff ins Essen geraten sein.

 

Und wenn doch mal etwas ist?

Sollte es Sie doch erwischt haben, melden Sie sich schnellstmöglich beim Bordhospital. Krankheiten verbreiten sich vor allem deshalb, weil an Bord die Zusatzkosten des Hospitals gescheut werden. Die Behandlung hier ist nämlich keine Inklusivleistung. Unser Tipp: Eine vorab abgeschlossene Auslandsreiseversicherung schützt vor unliebsamen Kostenfallen.

 

Am besten in die Armbeuge niesen

Hören Sie unbedingt auf die Anweisungen des Arztes und nehmen Sie diese ernst. Sollten Sie niesen oder husten müssen, tun Sie dies am besten in die Armbeuge, da die Hände mit zahlreichen Oberflächen in Kontakt kommen. Außerdem sollten Sie auf Einwegtaschentücher zurückgreifen und diese nach Benutzung sofort entsorgen, um ein weiteres Ausbreiten der Bakterien zu verhindern. Auf engeren Kontakt mit Mitreisenden (z. B. durch Umarmen oder Händeschütteln) verzichten Sie am besten, bis die Infektion ausgestanden ist.

Reisen Sie mit Kindern, sollten Sie diese im Falle einer Erkrankung nicht mehr zu den speziellen Kinder- oder Teenager-Clubs gehen lassen, da sie sonst andere Kinder anstecken können. Diese geben die Erkrankung wiederum an ihre Eltern weiter, wodurch sich eine Krankheit schnell ausbreiten kann. 

  

Vorbereitungen beginnen schon beim Packen

Die Vorbereitung beginnt schon beim Packen: Um für kleinere Zwischenfälle gewappnet zu sein, sollten Sie sich eine Reiseapotheke zusammenstellen. Neben Medikamenten, die Sie individuell benötigen, sind folgende Dinge empfehlenswert:

  • Desinfektionsmittel
  • Medikamente gegen Fieber und Schmerzen
  • Nasenspray
  • Hustensaft
  • Fieberthermometer
  • Mittel gegen Übelkeit

 

Bewahren Sie sämtliche Medikamente außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Wählen Sie außerdem möglichst Mittel aus, die Sie bereits kennen und von denen Sie wissen, dass Sie sie gut vertragen. Prüfen Sie außerdem, ob Sie die Arzneien in alle Länder Ihrer Route mitnehmen dürfen.

 

Im Idealfall kommt es aber gar nicht so weit und wenn Sie sich an die hier genannten  Regeln halten, sind Sie bestmöglich  vor Infektionen geschützt.

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