Britische Inseln per Kreuzfahrt entdecken: Königliche Städte, schottische Highlands und Orkney-Wildnis

Britische Inseln per Kreuzfahrt entdecken: Königliche Städte, schottische Highlands und Orkney-Wildnis

Nebel über den schottischen Highlands, hübsche historische Viertel und Megabauten in London, das satte Grün irischer Klippen – die Britischen Inseln sind ein Kontinent für sich, gepackt in vergleichsweise wenige Seemeilen. Wer sie per Kreuzfahrt bereist, wacht jedem Morgen in einer anderen Postkartenkulisse auf: Mal liegt das Schiff in einem weltberühmten Hafen, mal spiegelt sich eine einsame Burg im stillen Wasser eines Fjords. Kein Mietwagen, kein Kofferpacken zwischen den Etappen, nur der Rhythmus des Meeres und dahinter immer eine neue Geschichte.

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Southampton: Das Tor zu England

Start- und Endhafen vieler Britischen-Inseln-Routen

Southampton ist nicht nur einer der größten Kreuzfahrthäfen Europas, sondern auch der Ort, von dem die Titanic ihre unvergessliche - und unvollendete - Reise antrat. Die Hafenstadt bietet mehr als nur einen guten Ausgangspunkt: Mittelalterliche Stadtmauern treffen auf lebendige Fußgängerzonen. Winchester oder der New Forest sind an einem Ausflugstag bequem erreichbar.
Unbedingt entdecken:

  • SeaCity Museum – Titanicgeschichte hautnah
  • Bargate – ikonischer mittelalterlicher Stadteingang
  • Tagesausflug Winchester: Kathedrale & historische Altstadt
  • New Forest National Park – Wildponys inklusive

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Liverpool – Vier, die die Welt veränderten

Hafenstadt an der Mersey, UNESCO-Welterbe & Geburtsort des Rock 'n' Roll

Liverpool ist mehr als Fußball und Beatles, obwohl beides eine gehörige Rolle spielt. Die viktorianische Prachtarchitektur der Waterfront, die Docks und die unvergleichliche Energie dieser Stadt machen jeden Landgang zur kleinen Zeitreise. Anlegestelle ist in der Regel das Cruise Terminal direkt an der legendären Pier Head Promenade.
In Liverpool keinesfalls verpassen:

  • The Beatles Story – Die vollständige Bandgeschichte im Albert Dock
  • Royal Albert Dock – Museen, Bars und Hafenkulisse in einem
  • Tate Liverpool – Moderne Kunst mit Blick aufs Wasser
  • Cavern Club – Originalstandort (originalgetreu rekonstruiert) der ersten Auftritte

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Edinburgh mit dem Carlton Hill in wunderschönem LichtEdinburgh – Schottlands Hauptstadt mit zwei Gesichtern

Häfen: Leith (Stadtnah) oder Rosyth (für Tagestouristen mit längerer Anreise)

Schiffe machen oft in Leith fest, dem historischen Hafen direkt vor der Stadt. Von dort sind es wenige Minuten per Bus oder Taxi auf die Royal Mile, die Edinburghs Old Town mit Holyrood verbindet. Wer ein paar Kilometer mehr in Kauf nimmt, landet in Rosyth auf der anderen Seite des Firth of Forth; von dort lohnt schon die Brückenkulisse den Ausflug. Edinburgh ist eine der schönsten Städte Europas, Punkt.
Daher auf jeden Fall diese Highlights entdecken:

  • Edinburgh Castle – Thronsaal, Kronjuwelen und Panorama über die Stadt
  • Royal Mile & Canongate – Mittelalterliche Gassen voller Geschichte
  • Holyrood Palace – Residenz der britischen Königsfamilie in Schottland
  • Scottish National Museum – Kostenlos und absolut sehenswert
  • Scotch Whisky Experience – Zum Wohl.

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Invergordon – Tor zu den schottischen Highlands

Hafen am Cromarty Firth, Sprungbrett für Loch Ness & Glencoe

Invergordon selbst ist ein kleines Hafenstädtchen, doch was dahinter wartet, ist atemberaubend: Die Highlands beginnen fast unmittelbar hinter dem Kai. Organisierte Ausflüge bringen einen in wenigen Stunden zu Landschaften, die sich kein Filmstudio besser hätte ausdenken können.
Wir empfehlen: 

  • Loch Ness & Urquhart Castle – Das mythischste Gewässer der Welt
  • Culloden Battlefield – Wo 1746 die Geschichte Schottlands eine Wende nahm
  • Cawdor Castle – Shakespeares Macbeth lässt grüßen
  • Whisky-Destillerien der Speyside-Region

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Papageientaucher am Felsen vor den Orkneys

Schottische Inseln – Orkney & Skye

Kirkwall (Orkney) und Portree oder Stornoway (Äußere Hebriden/Skye)

Wer das echte, ungeschliffene Schottland sucht, findet es hier. Die Orkney-Inseln verbergen steinzeitliche Welterbestätten inmitten einer Wildnis, die selbst Islandkenner beeindruckt. Skye dagegen ist eine Kulisse, die man kaum glauben mag – zerklüftete Basaltberge, Burgruinen und der berühmteste Pub an einem Seeufer.
Tipps für Orkney und die Hebriden:

  • Skara Brae (Orkney) – Steinzeitdorf, älter als Stonehenge
  • Ring of Brodgar – Mystischer Steinkreis am Horizont
  • Old Man of Storr (Skye) – Ikonische Felsnadel über dem Nebel
  • Dunvegan Castle – Älteste ununterbrochen bewohnte Burg Schottlands

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Belfast – Nordirlands Wiedergeburt

Direktanlauf am Stadtkai, zentrumsnahe Lage

Belfast ist eine der faszinierendsten Verwandlungsgeschichten Europas. Wo einmal Werften das Stadtbild prägten, steht heute das weltberühmte Titanic-Museum – und wo politische Wandbilder auf Jahrzehnte des Konflikts hinweisen, flanieren inzwischen Touristen durch eine lebhafte Gastroszene. Die Anlegestelle liegt fußläufig zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

  • Titanic Belfast – Europas meistbewertetes Museum (und das zurecht)
  • Cathedral Quarter – Streetart, Craft Beer, Livemusik
  • Tagesausflug Giant's Causeway – UNESCO-Welterbe aus Basaltsäulen
  • Black Cab Tour – Geschichte der Murals und geteilten Stadt

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Dublin – Pints, Poesie und Pub-Kultur

Dublin Port, ca. 3 km vom Stadtzentrum

Irlands Hauptstadt braucht keine lange Vorstellung. Dublin ist laut und literarisch, herzlich und historisch – und man verliebt sich schnell in die Georgian-Architektur, die grünen Parks und die unvermeidlichen Guinness-Pints - am besten natürlich in Temple Bar genossen. Das Stadtzentrum ist klein genug, um es in einem Landgang zu Fuß zu erkunden.

  • Trinity College & Book of Kells – Illuminierte Handschrift aus dem 9. Jahrhundert
  • Guinness Storehouse – Brauereigeschichte mit Panorama-Bar
  • Temple Bar & Grafton Street – Herz des irischen Stadtlebens
  • Kilmainham Gaol – Bewegendes Museum der irischen Unabhängigkeit

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Cork (Cobh) – Irlands emotionaler Hafen

Cobh (sprich: Cove) – letzter Anlaufhafen der Titanic 

Cobh, ehemals Queenstown, ist eine der stimmungsvollsten Hafenstädte Irlands. Bunte Reihenhäuser steigen terrassenförmig den Hügel hinauf, überragt von der neugotischen St. Colman's Cathedral. Von hier aus brach 1912 die letzte Gruppe von Titanic-Passagieren Richtung Amerika auf. Wer möchte, fährt von Cobh in einer Stunde nach Cork City. Sehr sehenswert und unsere Tipps:

  • Cobh Heritage Centre – Einwanderungsgeschichte und Titanic-Verbindung
  • St. Colman's Cathedral – Beeindruckende Neugotik über der Bucht
  • Blarney Castle – Der Stein, der angeblich das Reden lehrt
  • Cork City Market (English Market) – Seit 1788 das kulinarische Herz der Stadt

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Die in der Sonne weiß leuchtenden Klippen von Dover am Meer

Portland & Dover – Weitere britische Anlaufpunkte

Dover: Für Canterbury & London | Portland: Tor nach Dorset

Dover ist vor allem ein Sprungbrett: Canterbury, Windsor oder sogar London sind in kurzer Zeit erreichbar – und die weißen Kreidefelsen direkt beim Hafen sind ein ikonisches Bild für sich. Portland in Dorset bietet den Zugang zur Jurassic Coast, einer der wildesten und geologisch spannendsten Küsten Englands.

  • White Cliffs of Dover – Das Eingangstor zu England vom Meer aus
  • Canterbury Cathedral – Pilgerort seit dem Mittelalter, UNESCO-Welterbe
  • Jurassic Coast (ab Portland) – 185 Millionen Jahre Erdgeschichte, wanderbar
  • Chesil Beach – Einer der außergewöhnlichsten Strände Europas

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Welche Reedereien fahren die Britischen Inseln?

Das Angebot ist breit – für jeden Reisestil findet sich die passende Route. AIDA Cruises und Mein Schiff setzen auf die Britischen Inseln als beliebte Sommerroute aus Nord- und Ostseerichtung. Phoenix Reisen und Plantourspunkten besonders bei Gästen, die eine persönlichere Atmosphäre schätzen. MSC Cruises bietet moderne Schiffe mit internationalem Flair.

Ein echter Klassiker der Route ist P&O Cruises – der britische Marktführer kennt seine Heimatgewässer in- und auswendig. Und dann ist da noch Cunard: Für die traditionsreiche Reederei sind Southampton und die Britischen Inseln so etwas wie ein Heimspiel. Wer an Bord der Queen Mary 2 an der White Cliffs of Dover vorbeifährt, erlebt britische Seefahrtsgeschichte pur.

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