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Spannende Anekdoten rund um die Titanic

Spannende Anekdoten rund um die Titanic

Die Geschichte der Titanic ist immer wieder faszinierend für alle Generationen. Nicht zuletzt, weil die weltberühmte Schiffskatastrophe einige Mythen und Irrtümer wohl für ewig auf dem Meeresboden des Atlantiks begraben hält. Bei unserer Spurensuche haben wir einige Anekdoten entdeckt, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

 

Abenteuerreise für Titanic-Enthusiasten: Wer sich einmal die Geschichte der Titanic mit eigenen Augen ansehen möchte, kann einen Tauchgang zur Ruhestätte der Titanic buchen. Mit einem U-Boot geht es auf den Meeresgrund des Nordatlantiks – 12.460 Fuß unter der Wasseroberfläche. Der 14-tägige Ausflug, dessen Saison von Juli bis August geht, kostet rund 45.000 Euro.

Kleiner Tipp: Warme Kleidung einpacken. Im U-Boot kann es schnell auf bis zu 12 Grad runterkühlen.

Der Untergang der RMS Titanic gehört zu den größten Katastrophen der zivilen Schifffahrt und man möchte meinen, dass ihre Jungfernfahrt damals ein gesellschaftliches Ereignis gewesen sei. Dabei war sie außer bei Vielreisenden sowie Schiffsliebhabern relativ unbekannt. Zum Glück war ihre erste Überfahrt nicht ausgebucht und das trotz eines Kohlestreiks, der andere Schiffe veranlasste, ihre Überfahrten abzusagen. Zu dieser Zeit war keine Hochsaison. Allerdings planten vor allem Passagiere der Ersten Klasse ihre Reise vorzugsweise stets zur selben Jahreszeit und nur selten priorisierte man ein explizites Schiff.

Der 4. Schornstein der Titanic

Zu Zeiten der Titanic waren fast alle großen Kreuzfahrtschiffe mit vier Schornsteinen ausgestattet. Der britische Luxusliner, möbliert mit dem imposanten Luxus der Belle Epoque, beanspruchte allenfalls drei seiner vier Schornsteine. Deshalb diente der hinterste und vierte Schornstein als Entlüftungsschacht.

Als der Untergang des Luxusliners durch aller Munde ging, kursierten eine Vielzahl an Unheilbotschaften, die das tragische Unglück bereits vorhersagen sollten. Unter anderem berichtete eine junge Dame, dass sie noch während des Ablegens in Southampton plötzlich einen Mann lehnend über den Rand des 4. Schornstein erblickte. Der Heizer mit seinem rußschwarzen Gesicht hatte sich einen Spaß daraus gemacht, durch den Lüftungsschacht zu klettern, um den am Rande verabschiedenden Menschen zu zuwinken. Die junge Dame traute ihren Augen nicht und erschrak so sehr, dass sie dies als ein Zeichen für ein baldiges Unheil deutete.

Bis kurz vor dem Untergang arbeiteten die Heizer der Titanic auf Hochtouren – dank ihnen blieb die Titanic bis zur letzten Minute hell erleuchtet. Keiner der Heizer überlebte das Unglück.

In der Tat stand bereits die Abfahrt der Titanic unter keinem guten Stern. Zur Stunde des Ablegens traten nämlich schon die ersten Hindernisse auf. In Folge des starken Sogs, den die Titanic produzierte, rissen die Halteleinen des benachbarten Dampfers New York, der daraufhin direkt auf die Titanic zusteuerte. In letzter Minute konnte ein Schlepper den Zusammenstoß noch verhindern, doch die Abfahrt verzögerte sich um etwa eine Stunde. 

PfundnotenHalber Lohn

Die britische Reederei White Star Line zahlte den überlebenden Besatzungsmitgliedern nur den halben Lohn und begründete dies mit dem Argument, dass die Titanic letztlich nicht die gesamte Strecke bis zum Ankunftshafen in New York gefahren sei.


Erbaut auf der Werft von Harland & Wolff in Belfast, war die Titanic bei ihrer Indienststellungam 2. April im Jahre 1912 das größte Schiff der Welt. Insgesamt 14.000 Menschen haben an dem 269 Meter langen Ozeanriesen gearbeitet, dessen Verlustrate mit rund 12 Arbeitern für die damalige Zeit relativ gering war. Wer an der Titanic mitgearbeitet hatte, musste eine starke Blase in sich tragen: Sieben Minuten bekam jeder Arbeiter lediglich für sein Bedürfnis, die mittels eines Minutenzählers kontrolliert wurden, die sogenannten „The Minutes“.

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Das Team vom Kreuzfahrtberater freut sich über Feedback. 

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